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AKTUELLES

Projekte Namibia: Furchtbar - Hunger - Not

Es ist furchtbar, die Menschen in der Kawango-Region in Mayana im Norden von Namibia verlieren die Hoffnung. Der lange Lockdown, die Pandemie, dann der starke Regen und nun noch die Heuschrecken. Sie vernichten den Lebensunterhalt der Menschen in der ganzen Region. Es wird ein sehr schweres Jahr des Hungerns. Zuerst der viele Regen, dann die Heuschrecken.

Landwirtschaft Heuschrecken: Die Vorschule hat kein Gemüse mehr hat, ebenso sind die Getreidefelder betroffen. Zudem haben sie 50 Ziegen und Schafe verloren. Un-gewöhnlich viel Nässe, Stechinsekten, Lungenentzündungen sind schuld.

Vorschule: Sie erwartet ein sehr schweres hartes zweites Halbjahr. Die Schule Sie wurde mit 40 Schülern wiedereröffnet. Im 3. Quartal waren sie finanziell am Ende. Die Vorschullehrer wurden trotz Corona tageweise im Schulgarten beschäftigt, um ihnen ein kleines Einkommen zu ermöglichen. Weiter

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Reise Neuseeland, Südsee, Sydney - neu bearbeitet

Vor drei Jahren verbrachten wir zwei Monate auf der anderen Seite unseres Planeten. Stopover Singapore, 6 Wochen mit dem Camper in Neuseeland - Südinsel und Nordinsel - mit Zyklon Gita, dann die Cook-Islands mit dem Atoll Aitutakt, Sydney und wieder zurück 1,5 Tage Stopover Singapore. Unsere längste Reise  mit unwahrscheinlich vielen Eindrücken.  In Neuseeland hat uns insbesondere die Lebensphilosophie der Menschen dort fasziniert - ganz anders als hier.
Erst jetzt konnten wir die sehr vielen Fotos neu zusammenstellen und die Folien komplettieren.

zu einem doch wichtigen Tag

Karsamstag - Gedanken

Jesus verließ nach einer glücklichen Zeit Galiläa. Er kam durch das jüdische Bergland und stand vor dem Kidrontal, gegenüber Jerusalem auf dem Ölberg, der klassische Fluchtberg, ein Berg der Entscheidung. Ahnte er, was ihn erwartete?

1992 war ich dort als Mit-Reiseleiter bei einer Studienreise. Wir dachten darüber nach, was passiert wäre, wenn Jesus wieder zurückgegangen wäre - in sein glückliches Galiläa an den See Genezareth. Hier eine Andacht dazu und Fotos der Studienreise

Fotogalerie aktualisiert

Unsere Fotogalerie wurde überarbeitet.
Hier eine Auswahl unserer schönsten Fotos.
Auch haben wir 1.500 Dias aus den 90er Jahren einscannen lassen. Die Scans mit 4.000 dpi erhielten wir in sehr guter Qualität.
Neugierig: Hier die Links zu den beiden PTZ-Studienreisen
1992: Israel-Westbank              1995 Ägypten - Sinai - Jordanien

Deutschland in der Pandemie

Ein Spiegel Essay: Fichtner, U: "Der Sound des Abstiegs", offenbahrt und belegt: Deutschland ist nur noch Mittelmaß und trägt den Keim des Scheitern in sich. "Als Staat dysfunktional, überheblich und im Wohlstand erstarrt". Es scheint so, dass die Politik von keiner Vision mehr getragen wird. Sie findet in ihrer Überalterung und Perspektivlosigkeit Gefallen daran, den Status quo zu verteidigen gegen Veränderungen und Risiken aller Art", so Gerhard Matzig von der Süddeutschen. Covid 19 hat dies alles schonungslos offenbahrt. Ob wir im Superwahljahr Visionen hören werden? Stimmungslage vor Ostern 2021

Jahreswechsel

Was für ein Jahr geht da zu Ende und was mussten wir alles erleben.
Was haben wir in diesem Jahr alles über ein Virus gelernt und was haben wir über uns Menschen gelernt?
Es ist ja schon merkwürdig, dass ein Virus schonungslos unsere gesellschaftlichen Versäumnisse aufdeckt - so auch in der Bildung - und uns hoffentlich in manchen Bereichen zukunftsfähiger machen wird.
Leider wurde der Sommer völlig verschlafen und es wurde wenig unternommen, uns widerstandsfähiger gegen eine zweite Welle auszustatten. Nun sind wir wieder im Lookdown, der Impfstoff kommt nicht wie zugesagt und die Menschen gehen nicht mehr so solidarisch - wie am Beginn der Pandemie - miteinander und füreinander um.

Ecuador 2020

Vom 6. bis 26. Februar hielt ich mich in Ecuador auf. Quito, Amazonastiefland mit River Napo, Galapagos waren meine Stationen.

Corona war noch weit weg und die Welt im Amazonasgebiet war noch in Ordnung.

Die drei Wochen in Ecuador waren wunderschön und ich erlebte Natur, Land und die Menschen zwar angespannt aber die Krisen waren noch weit weg.

Dies hat sich schlagartig im März und April verändert.

Nun erlebt Ecuador insbesondere das Amazonastiefland  neben der Schuldenkrise zwei neue Krisen:    Hier weiterlesen

Wir haben immer aktuelle informationen über die beiden von uns unterstützten Projekte in Namibia. Covid 19 bedeutet dort Hunger und Arbeitslosigkeit. Keine Touristen - keine Einnahmen.
Wir haben die 17 Seiten über die Projekte vollständig überarbeitet.
Es lohnt sich, über den Tellerrand zu schauen.

Projektseiten Namibia neu überarbeitet

Kalender 2021 A3

Auf Foto klicken, dann startet Kalendergalerie

Materialien Vortragsabend Mittwoch 16. Oktober, ARCHE- Hirschsaal, 20:00 Uhr
Der Hirsch in Notzingen- Widerstandsnest 1938/1939

Hier alle Presse-Berichte und die Präsentation der Veranstaltung zum Download. Fast 90 Personen zeigten großes Interesse an diesem Thema.
Herzlichen Dank für Ihren Besuch.

In Notzingen tobte 1938/1939 ein gewaltiger Kirchenkampf. Der damalige Ortspfarrer Gustav Schaible gehörte der nationalsozialistischen Bewegung „Deutscher Christen“ an und gestaltete mit dem Ortsgruppenleiter das Kirchenleben nach Parteilinie um. Nachdem Beschwerden im Oberkirchenrat eingingen und die Situation immer schwieriger wurde, ordnete der Oberkirchenrat den Vikar Siegfried Weller, einen Mann der „Bekennenden Kirche“ nach Notzingen ab. Die Angst im Dorf war so groß, dass keine der kirchentreuen Familien in Notzingen bereit waren, dem Vikar ein Zimmer als Wohnung zu Verfügung zu stellen. Nur Gottlieb Barz in Wellingen, ein aufrechter Sozialdemokrat und mutiger Christenmensch nahm den Vikar auf. G. Barz verteilte nachts Flugblätter des Landesbischofs und hängte Hetzplakate gegen die Christen ab. Er stand deshalb auf der Liste für das Konzentrationslager Heuberg.

Was sich dann in Folge abspielte kann man sich heute nicht vorstellen.

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Lore Bohm zu Besuch in Notzingen

„Sehr beeindruckend“, so die Rückmeldung von Bürgermeister Sven Haumacher nach dem Abend mit Lore Bohm aus Swakopmund. Sie hilft den Ärmsten der Armen in den Townships von Swakopmund, den schwarzen, behinderten Kindern.

Lore Bohm ging ausführlich auf ihr letztes Projekt mit CHAIN ein, einen Kindergarten für behinderte Kinder. Fassungslos waren die über 40 Besucher als sie hören mussten, dass behinderte Kinder nach der Geburt oft „entsorgt“ werden. Der Erlös des Notzinger Weihnachtsmarktes 2017 ging an dieses Projekt. Bohm zeigte Bilder des Kindergartens, der Anfang des Jahres eröffnet wurde. Mit unserem Geld wurden Therapieräume und ein Musikzimmer eingerichtet. Lore Bohm bedankte sich mehrmals bei der Gemeinde Notzingen und den Besuchern des Weihnachtsmarktes. Im Eingangsbereich befindet sich eine Panelenholzwand auf der alle Namen von Spendern angebracht werden. Wir haben uns verständigt, dass dort demnächst Logo und Name „Gemeinde Notzingen“ angebracht wird.

Der Abend vermittelte sehr beeindruckend, wir in Namibia bei den Armen keine Hilfe ankommt, wie Gelder durch Korruption und Misswirtschaft verschwinden und die Not ständig ansteigt.

Lore Bohm ermöglicht es, dass mit Ihren Kindergärten in den illegalen Siedlungen wenigstens die Kinder eine Verpflegung am Tag erhalten und durch den Besuch die Chance auf einen Schulbesuch steigen.

Der Abend erbrachte Spenden in Höhe von 400 €. Zusammen mit anderen privaten Spenden konnte Lore Bohm 1.900 € für die Kinder in den Elendsvierteln aus Notzingen mitnehmen. Alles geht direkt in die Arbeit für die Kinder.