Krisen Ecuador

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Die Krisen von Ecuador

> die Schuldenkrise
> die Coronakatastrophe
> die Umweltkrise

Schuldenkrise

Coronakatastrophe

Corona hat dieses Land besonders stark erwischt. Tests und Schutzmaterialien stehen nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung. Die Sterbezahlen steigen rasant und es sieht so aus, dass Ecuador hilflos wäre. Der Gesundheitsminister ist zurückgetreten, weil er keine Mittel gegen die Pandemie hat. Die Zahl der Infizierten wurden von bisher rund 11.000 auf bereits über 22.000 korrigiert, mit hoher Dunkelziffer. Insbesondere die indigenen Kommunen stehen vor großen Herausforderungen.

Quito vor Corona:

lebensfroh - freundlich
trotz Schuldenkrise

Umweltkrisen

Ölpest im ecuadorianischen Amazonasgebiet

Mein Naturführer im Amazonastieflandgebiet war Javier. Vor Corona zeigte er den Touristen den Regenwald am Amazonaszufluss Rio Napo bis Peru. Auch mir 5 Tage lang. Nun kämpft er gegen das Öl im Fluss im Auftrag einer Ölfirma. Dieses Bild oben hat er mir am 14. April geschickt. Ecuador schuldet China Milliardenbeträge – rückzahlbar in Erdöl. Das Land erlebt nun Dramen, die unvorstellbar sind.

Am 7. April brach die ecuadorianische Ölpipeline nach einem Erdrutschs, der vermieden werden konnte. Wieder trifft es die Stadt Coca, an der Mündung des Rio Coca in den Rio Napo und die  vielen indigenen Gemeinschaften.

Peru ist in Alarmbereitschaft. 4.000 Barrel Rohöl kamen in den Fluss und treiben flussabwärts Richtung Peru. Die Strömung treibt das Rohöl schnell durch ecuadorianisches Territorium. Nach Angaben einiger indigener Gruppen in Ecuador werden etwa siebzig indigene Gemeinschaften betroffen sein.