Namibia Projekte

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Hilfe für vergessene Kinder in Namibia - behinderten und armen Kindern Zukunft ermöglichen

Namibia gehört zu den Ländern der Welt, in denen die Kluft zwischen der armen und reichen Bevölkerung am größten ist (GINI-Index- Platz 2). Bei den Armen in Städten und auf dem Land kommt nichts an. Sie gehören zu den Vergessenen. Besonders vergessen: Die Kinder, Bildung und die Behinderten. Ingrid und Wolfgang Kalmbach waren im Juni 2017 vor Ort und haben zwei Orte gesehen, an denen dringend Hilfe notwendig ist. Der eine ist im Elendsviertel von Swakopmund. Dort arbeitet Lore Bohm, eine pensionierte, deutsche Gymnasiallehrerin. Seit 17 Jahren fördert und baut sie Kindergärten in den Slums. Ihr aktuelles Projekt: Ein Kindergarten für behinderte Kinder. Der andere Ort ist im armen Norden, in Mayana, nahe der Stadt Rundu. In den kleinen Dörfern auf dem Land benötigen die Menschen dringend Hilfe. Ingrid Poike, ebenfalls Pensionärin, verbringt zwei bis drei Mal im Jahr in Rundu, begleitet die Vorschule und die Landbevölkerung und organisiert Unterstützung.

 

Warum sind Kindergärten und Vorschulen so wichtig

Kinder, die nicht in den Kindergarten oder nicht in die Vorschule gehen, haben keine Möglichkeit, Englisch zu lernen. Sie wachsen nur in ihrer Stammessprache auf und werden vom Bildungssystem ausgeschlossen. Statt zur Schule zu gehen, werden viele Kinder zum Arbeiten geschickt, um zum Familienunterhalt beizutragen. Obwohl Schulpflicht besteht, sinkt die Zahl der realen Schulgänger von 72 auf 63 Prozent. Viele Menschen haben keinen Zugang zu Strom, sauberem Wasser und zu Toiletten. Völlig ungesehen sind die behinderten Kinder.

Projekt Swakopmund: CHAIN Children with Handicaps in Namibia – Behinderten Kinder in den Slums von Swakopmund Bildung ermöglichen.

Mayana Mpora Projekt – Unterstützung für arme Kinder auf dem Land – Bildung – Ernährung – Zukunft

 

Die Kinder in der privat getragenen erhalten dort Frühstück und Mittagessen. Vormittags ist Unterricht. Zudem lernen sie Hygiene wie Waschen und Zähneputzen.

 

Mit den Eltern der Kinder in den Dörfern versuchen die Träger die Infrastruktur auszubauen. Auf Feldern, die entbuscht wurden, lernen die Frauen, wie Gärten angelegt und gepflegt werden müssen, dass im Jahr drei Ernten möglich sind.

In den Townships von Swakopmund hat Lore Bohm schon drei Kindergärten errichtet, die über Spenden finanziert wurden.


Der Neubau für den ersten Kindergarten für behinderte, arme Kinder, der gemeinsam mit der Organisation C.H.A.I.N. angegangen wird, schreitet voran.


Die Situation behinderter Kinder ist auf dem afrikanischen Kontinent ungleich schwieriger als hier bei uns in Europa. Es fehlt sowohl an finanziellen Mitteln, als auch an qualifizierten Fachkräften. In diesem Elendsviertel warten über 25 Kinder auf eine spezielle Förderung. Mit unserem Geld könnten wir Ausstattung und Einrichtung des neuen Kindergartens mitfinanzieren.

Das nötige Wasser wird derzeit noch mit einem Traktor aufwendig vom 10 km entfernten Fluss zum Feld gefahren, wöchentlich 6.000 Liter. Vor Ort arbeiten die Männer an einem Brunnen und an einer Pumpe.


Mayana Schule Doch es fehlt an Schulbüchern, insbesondere an Englischbüchern und an Schulgeld für die Ärmsten der Armen. Mit unserem Geld könnte zusätzlich die Wasserversorgung verbessert werden. Ziel sind gebildete Dorfgemeinschaften, die sich autonom versorgen.

Veranstaltungsbericht

Am Donnerstag, 25. April war Lore Bohm in Notzingen.
Ihr Bilder-Vortrag : 
Namibia -Faszinierend schön und zugleich ganz vor bei Ungleichheit, Armut, Ungerechtigkeit

Über 40 Zuhörende waren sehr beeindruckt von dem Bericht und den Schilderungen der Situation der Kinder in den Elendsvierteln von Swapopmund in Namibia.

Lore Bohm wanderte mit 60 nach 35 Dienstjahren als deutsche Gymnasiallehrerin nach Namibia aus.

Seit über 16 Jahren ist sie nun vor Ort und baut und organisiert Kindergärten in den Elendsvierteln. Lore Bohm stellt ihr ganzes Leben in den Dienst der

Armen. Alle, waren stark beeindruckt von

diesem direkten Blick hinter die oft

schöne Fassade Namibias.

THEMENFOLIEN zur Präsentation der beiden Projekte

VON ANGESICHT ZU ANGESICHT - Fotos

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